Wie wahrscheinlich ist es, dass Kunden nach einer Rücklastschrift doch noch bezahlen?
Das ist individuell sehr verschieden. Bei erstklassigen Produkten liegt die Wahrscheinlichkeit bei über 90 %, bei unpopulären Produkten, die den Kunden frustrieren, bei 0 %.
Wie bekommt der Kunde die Möglichkeit, neu zu bezahlen?
Der Kunde bekommt von uns eine Zahlungsaufforderung per E-Mail mit einem Link, über den er die Möglichkeit hat, den Fehlbetrag auszugleichen.
Warum gibt es trotz Rückgaben oder Kündigungen vereinzelt Fälle von Rücklastschriften?
Endkunden können prinzipiell innerhalb von einem Jahr bei ihrer Bank eine Rücklastschrift veranlassen. Dies ist etwas, das der Kunde mit seiner Hausbank ausmacht und sich völlig dem Einfluss von Digistore24 entzieht. Die folgenden Beispiele kommen selten vor, sind aber im Bereich des Möglichen. Deswegen stellen wir sie Ihnen der Vollständigkeit halber vor:
Beispiel 1:
Der Kunde kündigt ein Abo und führt danach eine oder mehrere Rücklastschriften bei seiner Bank durch. Bei Digistore24 kann eine Kündigung eingegangen und erfolgreich initiiert sein – das bedeutet aber lediglich, dass weitere Abbuchungen gestoppt sind. Was passieren kann ist, dass der Kunde sich dennoch entschließt, alte Lastschriften zurückgehen zu lassen, obwohl keine weitere Abbuchung erfolgt.
Beispiel 2:
Der Kunde beantragt einen Widerruf und führt dennoch eine oder mehrere Rücklastschriften bei seiner Bank durch. Bei Digistore24 kann ein Widerruf eingegangen und erfolgreich initiiert sein (die Bearbeitungszeit beträgt ca. zehn Werktage) – das bedeutet jedoch nur, dass eine Rückbuchung geplant ist. Was aber passieren kann ist, dass der Kunde sich dennoch entschließt, alte Lastschriften zurückgehen zu lassen, obwohl keine weitere Abbuchung und sogar eine Rückbuchung erfolgt ist. In diesem Fall erstatten wir Anzeige wegen Betrugs und gehen gegen den Kunden vor. Auch hier ist eine gebührenpflichtige Rücklastschrift entstanden.
Wie schützt mich Digistore24 vor Zahlungsausfällen seitens meiner Kunden?
Digistore24 sorgt für Ihre Sicherheit und verringert durch folgende Vorkehrungen die Quote der Zahlungsausfälle:
Schutz durch Bonitätsprüfungen
Digistore24 arbeitet mit Creditpass zusammen, um Sie vor möglichen Zahlungsausfällen zu schützen. Dieser Schutz ist bereits im Grundpreis inbegriffen.
Bevor eine Zahlung prozessiert wird, wird in einer zentralen Datenbank überprüft, ob der Kunde bei seinen Banktransaktionen bereits negativ aufgefallen ist. Diese Datenbank ist u. a. mit der Schufa und diversen Geldinstituten verknüpft. Steht der Kunde auf einerschwarzen Liste, so wird die Zahlung abgelehnt, um den Vendoren vor möglichen Rücklastschriftgebühren zu schützen.
Damit der Zugriff auf das Produkt bei einer fehlgeschlagenen Zahlung verhindert wird, hat Digistore24 eine API-Schnittstelle, über die das System mit der Mitglieder-Software kommunizieren kann.
Die Schnittstelle erreichen Sie hier: https://www.digistore24.com/extern/test/ipn
Sollte es doch zu Zahlungsausfällen durch Kunden kommen, schickt Digistore24 an diese Kunden E-Mails mit der Aufforderung, die offenen Rechnungen zu begleichen.
Interne Blacklist von Digistore24
Wir bei Digistore24 haben ebenfalls eine Blacklist, auf der wir Personen und deren Daten vermerken, die bei uns nicht mehr als Kunden erwünscht sind. Diese Personen werden von weiteren Käufen bei Digistore24 ausgeschlossen. Die Erfassung solcher Kunden auf der Blacklist erfolgt sowohl händisch als auch automatisch. Automatisch werden Kunden genau dann erfasst, wenn Sie durch häufige Rücklastschriften oder Rückgaben auffällig geworden sind.
Es gibt keine selektive Freischaltung von Blacklist-Kunden für die Bezahlmethoden Paypal und Kreditkarte oder andere Zahlungsmethoden, da wir nicht wünschen, dass eineSammelstellefür Kunden mit Komplikationspotenzial entsteht.
Hinweis
Kunden bleiben auf der Blacklist, wenn ihr Verhältnis von Zahlungen zu Rückbuchungen 50:50 beträgt.
Wie kann ich bei ausstehender Zahlung/Rücklastschriften weiter vorgehen?
Wie bereits erwähnt, liegt in den häufigsten Fällen ein Missverständnis oder ein Fehler seitens des Kunden vor und kein tatsächlicher Betrugsversuch.Solltest Du zum Beispiel eine Rücklastschrift erhalten haben, ist in den meisten Fällen eine fehlerhafte Kontoverbindung oder eine zu geringe Deckung des Kundenkontos der Grund.
Dennoch: Gerade Rücklastschriften sind besonders ärgerlich, da sie Kosten für Dich verursachen. Wenn ein Endkunde nämlich eine Rücklastschrift durchführt (egal ob absichtlich oder nicht), wird eine Gebühr fällig, die die Empfängerbank bezahlen sollte - und somit zumeist auf Dich zurückfällt.
Angesichts der Tatsache, dass sich die meisten Fälle schnell klären lassen und keine vorsätzliche Täuschung besteht, ist es immer empfehlenswert, zunächst den Dialog mit dem Kunden zu suchen.
Sollte das nicht funktionieren, hast du folgende Möglichkeiten: automatische Mahnverfahren